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FAQ

FAQs

Nehmen Sie in Ihr Team jemanden auf, der volljährig ist und das Filmprojekt aktiv begleitet. Diese Person kann dann einreichen (z.B. eine Lehrkraft mit SchülerInnen).

Der Film darf keinem werblichen Zweck dienen, in dem z.B. bestimmte Produkte oder Unternehmen beworben werden. Sie dürfen für Ihren Film jedoch das Format eines Werbeclips wählen, ohne dass ein bestimmtes Produkt oder Unternehmen beworben wird. Der Film darf auch nicht im Auftrag eines Dritten gegen Zahlung einer Vergütung produziert worden sein.

Unter „Fremdmaterial“ versteht man Material, welches Sie für Ihren Film verwenden, an dem Ihnen nicht selbst die Nutzungsrechte zustehen, sondern Dritten. Dies können Filmaufnahmen sein, die Sie nicht selbst gedreht haben und die aus anderen Quellen stammen, oder Foto- und Musikmaterial oder auch Kunstwerke, die in dem Film gezeigt werden. Damit Sie nicht kompliziert, Rechte an „Fremdmaterial“ einholen müssen, verlangt die Stiftung, auf „Fremdmaterial“ – abgesehen von GEMA-freier Musik – ganz zu verzichten. Es darf für einen Wettbewerbsfilm auf keinen Fall aus dem Netz kopiert werden, auch nicht zitierend. Ganz grundsätzlich gilt: alles immer selber machen! Noch ein Hinweis: Bauten und Kunstwerke, die sich in Deutschland an öffentlichen Plätzen und Straßen befinden, dürfen ohne Genehmigung des Urhebers gezeigt werden.

UrheberInnen des Filmwerkes sind RegisseurInnen, die Kameraleute, CutterInnen, häufig – bei sehr anspruchsvollen schöpferischen Leistungen – auch SzenenbildnerInnen, FilmarchitektInnen, Kostüm- und MaskenbildnerInnen, GrafikerInnen und IllustratorInnen. Diese Personen sind MiturheberInnen. UrheberInnen vorbestehender Werke sind zum Beispiel DrehbuchautorInnen und FilmmusikkomponistInnen. Die UrheberInnen haben ein Recht, als UrheberInnen benannt zu werden. Daher bitten wir um Angabe.

Das Persönlichkeitsrecht ist das Recht eines Menschen, sich persönlich und sozial frei entfalten zu können und vor Eingriffen in seinen Lebens- und Freiheitsbereich geschützt zu sein. Hierzu zählt z.B das Recht auf das eigene Bild und das Namensrecht. Dies bedeutet, dass Sie, wenn Sie reale Personen (Menschen) im Film zeigen – ganz gleich, ob dokumentarisch oder szenisch – grundsätzlich deren schriftliche Einwilligung benötigen. Wenn es sich dabei um Kinder oder Minderjährige handelt, müssen die Eltern die Einwilligung schriftlich bestätigen bzw. erteilen. Es gibt nur wenige Fälle, in denen keine Einwilligung benötigt wird. Da die Stiftung dies nicht überprüfen kann, wird stets der Nachweis der Einwilligung verlangt.

Die Drehgenehmigung ist die Erlaubnis des Eigentümers einer Location, dort Filmaufnahmen zu machen. Auch an öffentlich zugänglichen Orten und Straßen kann es erforderlich sein, eine Drehgenehmigung einzuholen. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn Sie mit kleinen Hand- oder Stativkameras drehen und keine Störungen oder Behinderungen (Sperrungen, Durchgangsbeschränkungen, Sondereffekte, Aufbauten, Requisitenlagerung) verursachen. Wenn Sie sich einen bestimmten, nicht öffentlich zugänglichen Drehort ausgesucht haben, müssen Sie sicherstellen, dass Sie dort auch drehen dürfen, mittels schriftlicher Drehgenehmigung. Denn klar ist: Heimlich am Kita-Eingang o.ä. filmen geht überhaupt nicht (siehe auch Persönlichkeitsrecht*)!

Die GEMA ist eine Verwertungsgesellschaft, die Rechte an Musikwerken für Komponisten, Textdichter und Musikverlage verwaltet. Der überwiegende Teil der Musik wird von Verwertungsgesellschaften (z.B. GEMA) wahrnimmt und ist somit GEMA-pflichtige Musik und bedarf einer Lizensierung durch die GEMA. Diese GEMA-pflichtige Musik darf für den Kurzfilm nicht verwendet werden. Der Grund: Für unterschiedliche Nutzungen (öffentliche Wiedergabe von Tonträgern, Vorführung, Online-Nutzung etc.) fallen unterschiedlich hohe Nutzungsgebühren an. Das Risiko ist daher hoch, dass die Lizensierung nicht alles abdeckt. Verwendet werden darf daher im Rahmen des Wettbewerbs nur sogenannte GEMA-freie Musik. Diverse Plattformen  im Netz geben einen Überblick über GEMA-freie Musik und die entsprechenden Lizenzen. Aber Achtung: Auch diese Musik kann etwas kosten. Falls Sie GEMA-freie Musik auswählen, müssen der Lizenzschlüssel oder das Lizenzdokument des Anbieters beim Einreichen des Films mit hochgeladen werden. Es muss schriftlich bestätigt werden, woher die Musik kommt.

Ein erläuterndes Beispiel: Sie filmen jemanden, ohne dass dieser es erlaubt hat. Oder Sie verwenden in dem Film Fotos, an denen einem Fotografen Leistungsschutzrechte zustehen, ohne sein Einverständnis. Diese „Dritten“ (also nicht Sie als Einreichender und auch nicht die Stiftung) verklagen nach Veröffentlichung deshalb die Stiftung. Die Stiftung kann sich bei Ihnen schadlos halten. Letztendlich müssen Sie der Stiftung den Schaden ersetzen, der ihr wegen der Ansprüche des „Dritten“ entstanden ist.

Das Urheberrecht steht demjenigen zu, der ein Werk, z.B. ein Kunstwerk, ein Bauwerk, einen Text, ein Computerprogramm, ein Musikwerk, eine Choreografie, geschaffen hat. Er allein kann entscheiden, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird, kann anderen die Nutzung erlauben oder untersagen und muss als Urheber benannt werden. Seine Rechte sind im Urheberrecht geregelt.

Unter Leistungsschutzrechten versteht man Rechte an schöpferischen Leistungen, die den urheberrechtlichen Leistungen ähnlich sind und einen ähnlichen, oft etwas geminderten Schutz genießen. So ist die Schutzdauer häufig kürzer. Auch die Leistungsschutzrechte sind im Urheberrechtsgesetz geregelt. Hierunter fallen z.B. die Rechte der FotografInnen (LichtbildnerInnen), der darstellenden KünstlerInnen (SchauspielerInnen), MusikerInnen, TänzerInnen, ProduzentInnen.

Dies sind z.B. eingetragene Marken für Produkte und Dienstleistungen, Unternehmenskennzeichen (Firmennamen), Titel von Werken (z.B. Filmtitel, Serientitel, Buch- und Zeitschriftentitel). Sehr berühmte Kennzeichen (z.B. Coca Cola, Mercedes) müssen gar nicht als Marke eingetragen sein. Sie sind auch so geschützt. Am besten: Keine Marken nennen – auch nicht auf Requisiten abbilden! Im Zweifel selber etwas mit Phantasie gestalten!

Hierunter verstehen wir Medien, die über das Internet genutzt werden, über die sich die Nutzer vernetzen und Inhalte offen oder in geschlossenen Gruppen austauschen können. Die sozialen Medien werden auch oft als soziale Netzwerke bezeichnet.

Wir verstehen unter digitalen Plattformen Anbieter von Inhalten, Dienstleistungen oder Waren im Internet, die Nutzer und Anbieter zusammenbringen, wie z.B. App Stores, Videoplattformen und Musikplattformen, aber auch Kommunikationsplattformen.

Sie verletzen Urheberrechte, wenn Sie urheberrechtlich geschützte Werke, z.B. Fotos oder Musikwerke, ohne Zustimmung des Berechtigten nutzen. Berechtigter ist Urheber oder, wenn er Rechte bereits übertragen hat, der Inhaber der Nutzungsrechte oder eine Verwertungsgesellschaft (z.B. GEMA), die die Rechte für den Berechtigten wahrnimmt. Beispiel: Urheber ist der Fotograf, Inhaber der Nutzungsrechte die Fotoagentur. Im Falle einer Urheberverletzung können Sie abgemahnt und zur Unterlassung, zum Schadensersatz, Beseitigung und Auskunft, ggf. auch zu der Erstattung der Anwaltskosten des Abmahners aufgefordert werden. Deshalb: Nie etwas einfach aus dem Internet kopieren!

Dies sind technischer Datenträger zur Speicherung und Übertragung von Tonsignalen, Bildern, Lichtbildern, Filmen oder Videosignalen, wie z.B. DVD, CD, Blu-ray, Festplatten.

Virale Auswertung ist eine Form der Nutzung des Films, in sozialen Netzwerken und Medien, um mit einer häufig ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf einen bestimmten Tatbestand, hier die Botschaft des Wettbewerbs, aufmerksam zu machen, und so schnell einen hohen Verbreitungsgrad erreicht.

Wenn jemand einem anderen ein ausschließliches Nutzungsrecht an seinem Werk, z.B. an einem Musikstück, das er komponiert hat, überträgt, ist nur noch der andere berechtigt, das Werk zu nutzen, z.B. zu veröffentlichen. Behält sich der Komponist kein Nutzungsrecht vor, ist auch er selbst nicht mehr zur Nutzung berechtigt. Das Gegenteil sind einfache Nutzungsrechte. Hier bleibt in unserem Beispiel der Komponist berechtigt, sein Werk neben dem anderen weiter zu nutzen.

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