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Kurzfilmwettbewerb

Smart. Ohne Phone.

Familie. Medien. Verantwortung.
Über 50.000 Euro Preisgelder für den viralen Spot.

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg prämiert Kurzfilme, die sogenannten “Smartphone-Eltern” die Augen öffnen. Kernbotschaft: Schau auf dein Kind – und nicht aufs Handy. Sei SMART. OHNE PHONE. FilmemacherInnen produzieren für junge Eltern.

In maximal zwei Minuten erzählen Sie eine Story, die das Zeug hat, viral zu gehen. Machen Sie einen Slapstick oder einen ironischen Werbeclip. Dokumentieren Sie journalistisch, zeichnen Sie einen Legetrick oder bringen Sie die Knetfiguren zum Laufen. Machen Sie einen Vlog oder kreieren Sie Experimentelles. Animieren Sie am PC oder erzählen Sie szenisch mit SchauspielerInnen. Alles ist möglich: Ein Spielfilm, ein Dokumentarfilm, ein Animationsfilm oder ein Experimentalfim. Die Idee zählt, nicht die Vorerfahrung gibt den Ausschlag.

Dauer des Clips

maximal
120
Sekunden

Preise

im Wert von
50.000
Euro

Einreichungsfrist

bis zum
15.02.2020

Preisverleihung

am
17.06.2020
in Stuttgart

Die Stiftung vergibt Preise mit einem Gesamtwert von über 50.000 Euro – bundesweit eine der höchsten Dotierungen. Der Hauptpreis des Wettbewerbs ist mit 10.000 Euro dotiert. Die weiteren Preise haben einen Gesamtwert von über 40.000 Euro. Dazu gehören Geldpreise und der Sonderpreis der Jury, Video-Coachings sowie die Professionalisierung eines eingereichten Beitrags. Die Preise werden am 17. Juni 2020 in Stuttgart vergeben.

Teilnehmen können alle, die volljährig sind – ganz gleich, ob professionelle FilmemacherInnen, die in Agenturen oder Filmstudios tätig sind, Auszubildende oder Studierende. Entweder Ihr Ausbildungsort, der Sitz des Unternehmens, in dem Sie arbeiten oder Ihr Wohnsitz müssen in Baden-Württemberg liegen. Die Einreichfrist endet am 15. Februar 2020.

Wettbewerb

Worum geht es?

Junge Eltern – selbst als „Digital Natives“ groß geworden – werden über den Kurzfilm angeregt, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und zu überlegen: Wie sieht ein verantwortlicher Umgang mit den digitalen Medien aus? Denn problematisch wird’s, wenn sich Mutter oder Vater mehr mit dem Smartphone beschäftigen als mit ihrem Kind. Etwa beim Bringen oder Abholen in der Kita, wenn Eltern vertieft in ihr Handy in der Hand starren. An der anderen Hand muss das Kind dann oft wortwörtlich nebenherlaufen.

Eltern sind Vorbild

Das Smartphone gehört zu unserem Leben, absorbiert aber die Aufmerksamkeit der Eltern. Das geht zu Lasten der Kinder und kann gefährlich werden, am Schwimmbeckenrand oder im Straßenverkehr. Und es nervt die Kinder. Unter dem Motto „Spielt mit mir! Nicht mit euren Handys!“ rief ein Kind in Hamburg zur Demonstration gegen die ausufernde Handynutzung der Erwachsenen auf. Medienpsychologen wissen um deren Vorbildwirkung: Je kleiner das Kind, desto intensiver wird sein Medienverhalten geprägt von dem, was die Eltern vorleben. Dabei kann das Handy doch eigentlich warten, die Kinder mit ihren Bedürfnissen aber nicht. Im Fokus der Filme stehen deshalb Eltern, deren Kinder noch in den Kindergarten gehen. Über allem steht das begriffliche Dreisprung: Familie. Medien. Verantwortung.

Alle Filmideen zählen

Als FilmemacherIn wissen Sie, wie Sie mit dem Film jungen Eltern ansprechen und das Thema SMART.OHNE PHONE vermitteln. Der Kurzfilm bringt sie vielleicht zum Lachen? Vielleicht fühlen sich die Eltern sogar provoziert? Vielleicht kommen sie ins Grübeln? Oder sie fühlen sich ertappt? Vielleicht erfahren sie etwas komplett Neues? Auf jeden Fall sollen sie Ihre Geschichte in Erinnerung behalten.

Wettbewerb

Wer kann mitmachen?

Offener Wettbewerb für alle

Teilnehmen können alle, die volljährig sind. Dabei sind professionelle FilmemacherInnen, die in Agenturen oder Filmstudios arbeiten, genauso angesprochen wie Auszubildende oder Studierende. Ihr Ausbildungsort, der Sitz des Unternehmens, in dem Sie arbeiten, oder Ihr Wohnsitz muss in Baden-Württemberg liegen. Gesucht wird eine pfiffige und überzeugende Geschichte. Die Jury bewertet Originalität und Idee, das virale Potenzial und die inhaltliche Botschaft.

Alleine oder im Team

Sie können den Film alleine oder im Team einreichen. Bei gemeinschaftlicher Bewerbung muss ein Projektleiter benannt werden.

Wettbewerb

Preise und Auszeichnungen

Es werden Preise und Auszeichnungen im
Gesamtwert von bis zu 50.000 Euro vergeben.

Hauptpreis

10.000 €

Weitere Geldpreise

Es werden weitere Geldpreise vergeben.

Sonderpreis

Die Höhe wird bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

Produktionskostenübernahme

Die Jury kann einen inhaltlich überzeugenden Film auswählen, der unter professionellen Bedingungen nachgedreht wird. In diesem Fall übernimmt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg die kompletten, zweckgebundenen Produktionskosten. Gewinner erhalten die Gelegenheit, als Teil eines professionellen Produktionsteams bei der Realisierung des Films mitzuwirken.

Professionelles Video-Coaching

Die Jury kann einen Teilnehmenden auswählen, der die Gelegenheit erhält, an einem zweitägigen Video-Workshop zu den Themen „Filminhalte, Kamera, Ton und/oder Bildschnitt“ teilzunehmen. Die Kosten trägt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.

Öffentliche Preisverleihung

Die von der Jury ausgewählten PreisträgerInnen werden am Mittwoch, 17. Juni 2020, ab 16 Uhr in Stuttgart bekannt gegeben. Vertreter der Jury werden vor Ort mit dabei sein. Blockieren Sie sich den Termin der Preisverleihung im Kalender.

Veröffentlichung

Alle Gewinnerfilme werden im Netz veröffentlicht und sind damit Referenz für die Einreichenden. Zusätzlich werden die Filme zur Sensibilisierung des Themas an alle Kitas in Baden-Württemberg geschickt. Außerdem werden sie auf einer digitalen Plattform dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Wettbewerb

Wer schreibt aus?

Der Kurzfilmwettbewerb wird von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Stiftung Kinderland wurde 2005 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Baden-Württemberg Stiftung gegründet. Um ihre Vision eines kinder- und familienfreundlichen Kinderlandes zu verwirklichen, legt der Stiftungsrat wichtige Schwerpunktthemen fest. Dazu werden anschließend eigene Programme aufgelegt und landesweite Ausschreibungen veröffentlicht.

Das Engagement der Stiftung Kinderland ist vielseitig: Es reicht von innovativen Modellprojekten für Kinder und Jugendliche über die frühkindliche Förderung, schulische Wettbewerbe und Unterstützungsangebote für Familien bis hin zu generationenübergreifenden Projekten.

Mit dem neuen Kurzfilmwettbewerb will die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg SMART. OHNE PHONE landesweit ins Gespräch bringen, vor allem über die Kanäle der sozialen Medien. Damit greift sie ein Thema auf, das die ehemalige Kultusministerin Marianne Schultz-Hector schon länger umtreibt. Sie ist es, die Stiftung Kinderland gegründet hat.

Der Kurzfilmwettbewerb ist Teil der Strategie „Aufwachsen in der digitalen Welt”. Sie lenkt den Blick auf den verantwortlichen Umgang der Eltern und Kinder mit den digitalen Medien. Das Motto lautet: Nicht Technik verbannen, sondern sie kompetent nutzen – zur Stärkung der Familie.

Der Filmwettbewerb für einen
verantwortungsvollen Umgang mit Medien.
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