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Kurzfilmwettbewerb

Smart. Ohne Phone.

Familie. Medien. Verantwortung.
Über 50.000 Euro Preisgelder für den viralen Spot.

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg prämierte Kurzfilme, die sogenannten “Smartphone-Eltern” die Augen öffnen. Kernbotschaft: Schau auf dein Kind – und nicht aufs Handy. Sei SMART. OHNE PHONE. FilmemacherInnen produzieren für junge Eltern. 

Gesucht wurde eine Story, die – mit einer Länge von maximal zwei Minuten- das Zeug hat, viral zu gehen.

Eine Fachjury hat jetzt fünf Filmteams aus Stuttgart, Freiberg und Mosbach ausgezeichnet, die sich der Message „Ohne Handy in deiner Hand geht’s dem Kind besser!“ in vielfältigen Kurzfilmformaten nähern – darunter Zeichentrick, Slapstick und ein Musikclip.
Außer Geldpreisen im Gesamtwert von 40.000 Euro erwarten die Gewinnerinnen und Gewinner Video-Coachings sowie eine sachkundige Aufbereitung ihrer eingereichten Beiträge.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die offizielle Preisverleihung in Stuttgart abgesagt.

Der Wettbewerb richtete sich an professionelle Filmschaffende, Amateure sowie an Auszubildende und Studierende aus Baden-Württemberg. Die Einreichungsfrist endete am 15. Feburar 2020.

Wettbewerb

Worum ging es?

Junge Eltern – selbst als „Digital Natives“ groß geworden – werden über den Kurzfilm angeregt, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und zu überlegen: Wie sieht ein verantwortlicher Umgang mit den digitalen Medien aus? Denn problematisch wird’s, wenn sich Mutter oder Vater mehr mit dem Smartphone beschäftigen als mit ihrem Kind. Etwa beim Bringen oder Abholen in der Kita, wenn Eltern vertieft in ihr Handy in der Hand starren. An der anderen Hand muss das Kind dann oft wortwörtlich nebenherlaufen. 

Eltern sind Vorbild

Das Smartphone gehört zu unserem Leben, absorbiert aber die Aufmerksamkeit der Eltern. Das geht zu Lasten der Kinder und kann gefährlich werden, am Schwimmbeckenrand oder im Straßenverkehr. Und es nervt die Kinder. Unter dem Motto „Spielt mit mir! Nicht mit euren Handys!“ rief ein Kind in Hamburg zur Demonstration gegen die ausufernde Handynutzung der Erwachsenen auf. Medienpsychologen wissen um deren Vorbildwirkung: Je kleiner das Kind, desto intensiver wird sein Medienverhalten geprägt von dem, was die Eltern vorleben. Dabei kann das Handy doch eigentlich warten, die Kinder mit ihren Bedürfnissen aber nicht. Im Fokus der Filme stehen deshalb Eltern, deren Kinder noch in den Kindergarten gehen. Über allem steht das begriffliche Dreisprung: Familie. Medien. Verantwortung.

Die Filme werden zur Sensibilisierung des Themas an alle Kitas in Baden-Württemberg geschickt. Außerdem werden sie hier dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt

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Preise und Auszeichnungen

Folgende Preise und Auszeichnungen wurden vergeben

Hauptpreis

10.000 € 

Sonderpreis

5.000 € 

Produktionskostenübernahme

Die Jury kann einen inhaltlich überzeugenden Film auswählen, der unter professionellen Bedingungen nachgedreht wird. In diesem Fall übernimmt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg die kompletten, zweckgebundenen Produktionskosten. Gewinner erhalten die Gelegenheit, als Teil eines professionellen Produktionsteams bei der Realisierung des Films mitzuwirken. 

Professionelles Video-Coaching

Die Jury kann einen Teilnehmenden auswählen, der die Gelegenheit erhält, an einem zweitägigen Video-Workshop zu den Themen „Filminhalte, Kamera, Ton und/oder Bildschnitt“ teilzunehmen. Die Kosten trägt die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg. 

Veröffentlichung

Alle Gewinnerfilme werden im Netz veröffentlicht und sind damit Referenz für die Einreichenden. Zusätzlich werden die Filme zur Sensibilisierung des Themas an alle Kitas in Baden-Württemberg geschickt. Außerdem werden sie auf einer digitalen Plattform dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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Wer schreibt aus?

Der Kurzfilmwettbewerb wird von der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg ausgeschrieben. Die Stiftung Kinderland wurde 2005 als unselbständige Stiftung unter dem Dach der Baden-Württemberg Stiftung gegründet. Um ihre Vision eines kinder- und familienfreundlichen Kinderlandes zu verwirklichen, legt der Stiftungsrat wichtige Schwerpunktthemen fest. Dazu werden anschließend eigene Programme aufgelegt und landesweite Ausschreibungen veröffentlicht.

Das Engagement der Stiftung Kinderland ist vielseitig: Es reicht von innovativen Modellprojekten für Kinder und Jugendliche über die frühkindliche Förderung, schulische Wettbewerbe und Unterstützungsangebote für Familien bis hin zu generationenübergreifenden Projekten.

Mit dem neuen Kurzfilmwettbewerb will die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg SMART. OHNE PHONE landesweit ins Gespräch bringen, vor allem über die Kanäle der sozialen Medien. Damit greift sie ein Thema auf, das die ehemalige Kultusministerin Marianne Schultz-Hector schon länger umtreibt. Sie ist es, die Stiftung Kinderland gegründet hat. Sie ist es auch, die zusammen mit dem Mitglied des Stiftungsrats, dem Staatssekretär im Kultusministerium, Volker Schebesta MdL, die Idee zum Kurzfilmwettbewerb entwickelt hat.

Der Kurzfilmwettbewerb ist Teil der Strategie “Kindheit 2.0. Aufwachsen in der digitalen Welt”. Sie lenkt den Blick auf den verantwortlichen Umgang der Eltern und Kinder mit den digitalen Medien. Das Motto lautet: Nicht Technik verbannen, sondern sie kompetent nutzen – zur Stärkung der Familie. 

Der Filmwettbewerb für einen
verantwortungsvollen Umgang mit Medien.
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